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Anschrift und e-mail:
Memelstraße 75 - 47057 Duisburg
- Tel/Fax: 0203-354992
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Entsorgung von Ätzflüssigkeiten |
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| 1.
Sicherheit beim Arbeiten mit häufig verwendeten Ätzbädern:
Alle Ätzbäder sind Gefahrstoffe und müssen mit den entsprechenden Gefahrensymbolen und Gefahren- und Sicherheitshinweisen gekennzeichnet werden. Bei der Arbeit sind Schutzbrille und Schutzhandschuhe zu tragen. Letztere sind besonders bei der Arbeit mit Persulfat-Lösungen wichtig, da diese sensibilisierend sind, d. h. sie besitzen ein Allergie auslösendes Potential.
Gefahrenhinweise: R22 = Gesundheitsschädlich beim Verschlucken. R38 = Reizt die Haut. R41 = Gefahr ernster Augenschäden. Sicherheitshinweise: S26 = Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren.
Gefahrenhinweise: R22 = Gesundheitsschädlich beim Verschlucken. R42/43 = Sensibilisierung durch Einatmen und Hautkontakt möglich. Sicherheitshinweise: S26 = Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren.
Gefahrensymbol: C (ätzend) Gefahrenhinweise: R31 = Entwickelt giftige Gase. R34 = Verursacht Verätzungen. R37 = Reizt die Atmungsorgane. Sicherheitshinweise: S1 = Unter Verschluß aufbewahren. S23 = Gas / Rauch / Dampf / Aerosol nicht einatmen. S26 = Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. S28.1 = Bei Berührung mit der Haut sofort abwaschen mit viel Wasser. S36/39 = Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung und Schutzbrille tragen. Gefahrenhinweise: R25 = Giftig beim Verschlucken. R34 = Verursacht Verätzungen. R37 = Reizt die Atmungsorgane. Sicherheitshinweise: S1/2 = Unter Verschluß aufbewahren. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. S23 = Gas / Rauch / Dampf / Aerosol nicht einatmen. S26 = Bei Berührung mit den Augen gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren. S28.1 = Bei Berührung mit der Haut sofort abwaschen mit viel Wasser. S36/39 = Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung und Schutzbrille tragen |
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| 2. Entsorgung von Ätzbädern:
Die beim Ätzen von Platinen und Messing- bzw. Kupferblechen anfallenden Ätzlösungen enthalten Cu2+-Ionen, die stark fischtoxisch sind und nicht ins Abwasser gelangen dürfen. Der Cu2+-Ionen-Gehalt des eingeleiteten Abwassers darf den Wert von 2 mg/l nicht überschreiten. Ätzbäder müssen daher entweder als Sondermüll entsorgt werden oder so aufbereitet werden, daß der Grenzwert eingehalten wird.
Sammeln der Ätzbäder gegebenenfalls nach Arten getrennt in Flaschen bis ca. 2,5 l . Die Flaschen müssen ordnungsgemäß beschriftet werden. Ein Musteretikett ist im Anhang (2). Von der Verwendung von Ammoniumpersulfat als Ätzbad muß dann dringend abgeraten werden, da Ammoniumsalze starke Fischgifte sind und nicht ins Abwasser eingeleitet werden dürfen. Natriumpersulfat arbeitet genauso gut. Es ist aber nicht fischtoxisch. Natriumpersulfat (Arbeitstemperatur ca. 40°C) ist z. B. bei Conrad unter den Best.-Nr. 53 17 90 und 52 92 57 als Ätzmittel für die Ätzanlagen erhältlich. Die Ätzbäder werden wie bei der Entsorgung als Sondermüll gesammelt bis sich der Arbeitsaufwand für die Aufarbeitung lohnt (1-2 l Ätzbad). Ein Musteretikett ist im Anhang (3). Aufbereitung
ist so stark exotherm, daß die Lösung bei hoher Konzentration bis zum Sieden erhitzt wird und bei zu fester Stopfung der Stahlwolle aus dem Reduktor gedrückt werden kann. Wenn der Reduktor erschöpft ist, wird das abgeschiedene Kupfer getrocknet und in einem verschlossenen Polyethylenbeutel zum Restmüll gegeben. |
Der Durchmesser des Reduktors sollte je nach anfallendem Ätzbadvolumen zwischen 5 und 10 cm und die Höhe etwa 50 cm sein. Zur Sicherheit sollte das Rohr und die Abdeckkappe mit einem PVC-Kleber verklebt werden. Auch der Ablaufhahn aus Kunststoff (ebenfalls im Baumarkt erhältlich) sollte eingeklebt werden. |
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AS 59303 |
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Musteretikett für Sammelgefäß zur
Aufarbeitung
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